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	<title>Ghana Dream</title>
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	<description>Mein Abenteuer im dritten Lebensabschnitt</description>
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		<title>Ghana Dream</title>
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		<title>Bücher über Afrika &#8211; 2</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 16:40:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohne Zweifel interessieren mich auch Lebensschicksale Afrikanischer Frauen. &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; Waris Dirie: &#8222;Nomadentochter&#8220;. Hörbuch:    Bei &#8222;Litera&#8220; Diri ist Botschafterin der  UN  für Frauenfragen. Nach ihrer Flucht aus Somalia vor 20 Jahren besucht Waris ihre Familie in Somalia. Sie erlebt ihre Familie, eine Nomadenfamilie, und deren Umwelt aufs Neue. Jetzt aber ganz anders. Sie erlebt eine Kultur und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ghanadream.wordpress.com&amp;blog=813598&amp;post=345&amp;subd=ghanadream&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne Zweifel interessieren mich auch Lebensschicksale Afrikanischer Frauen.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Waris Dirie: <strong>&#8222;Nomadentochter&#8220;.</strong></p>
<p>Hörbuch:    Bei <em><strong>&#8222;Litera&#8220;</strong></em></p>
<p>Diri ist Botschafterin der  UN  für Frauenfragen. Nach ihrer Flucht aus Somalia vor 20 Jahren besucht Waris ihre Familie in Somalia. Sie erlebt ihre Familie, eine Nomadenfamilie, und deren Umwelt aufs Neue. Jetzt aber ganz anders. Sie erlebt eine Kultur und eine Religion, in der Frauen nichts gelten und nur die Männer das Sagen haben. Sie erlebt das Gefühl von Geborgenheit durch die eigene Familie und deren Stamm, aber stellt fest, dass das nicht mehr ihre Welt ist, in der sie leben könnte. Sie erlebt aufs Neue die Unterdrückung der Frau durch Strukturen ihrer Kultur wie Beschneidung, soziale Zurücksetztung  und Abhängigkeit vom Mann.</p>
<p>Gute Schilderng von Kultur, Gebräuche, und soziales Gefüge von Somalia, aber auch die Zerstörung eines ganzen Landes durch Krieg und Gewalt.</p>
<p>Gehört Oktober 2009</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Darüber hinaus interessiere ich mich auch über Lebensschicksale aus anderen Kulturen.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Marina Nemat: <strong><em>&#8222;Ich bitte nicht um meine Leben&#8220;.</em></strong></p>
<p>Eine junge Christin entflieht dem iranischen Terrorregime.</p>
<p>Hörbuch bei <strong>Lübbe Audio</strong>.</p>
<p>Die junge Christin Marina lebt im Iran unter der Herrschaft von Ayatollah Khomeini. Sie rebellierte gegen die allgemeingegenwärtige Unterdrückung, wohlwissend, dass sie sich in Lebensgefahr begibt: die 16-jährige wird verhaftet, gefoltert und schließlich zum Tode verurteilt. Der Gefängsniswärter Ali eröffnet ihr einen letzten Ausweg: Er wird ihr Leben retten &#8211; doch nur, wenn sie bereit ist, ihn zu heiraten&#8230;..</p>
<p>Eine wahre Geschichte vom Überleben in restriktiven Gemeinschaften!</p>
<p>Gehört Oktober 2009</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Sabine Kuegler:</p>
<p><strong><em>&#8222;Dschungelkind&#8220;</em></strong> &#8211; Das Mädchen, das aus der Steinzeit kam.</p>
<p>Hörbuch bei  <strong>Deutsche Grammophon &#8211; Literatur</strong></p>
<p>Vom CD-Cover:</p>
<p>Sabine Kueglers Geschichte beginnt, als sie mit fünf Jahren als Tochter deutscher Sprachforscher und Missionare nach West Papua kommt. Die Familie lebt mitten im Urwald mit dem Fayu-Stamm, der für Kannibalismus und unvorstellbarer Brutalität steht. Erst langsam lernen die Stammesmitglieder zu lieben statt zu hassen, zu vergeben statt zu töten. Für die heranwachsende Sabine ist der Stamm jedoch Teil ihrer selbst, ihres Lebens: Sie ist keine Deutsche mehr, kein weißes Mädchen aus Europa, sie wird eine Eingeborene, die schwimmt und jagt, fühlt und handelt wie eine Fayu. Als sie mit 17 Jahren auf ein Schweizer Internat geschickt wird, ist das ein katastrophaler Einschnitt für sie. &#8222;Angst habe ich erst hier gelernt&#8220;, sagt sie. Und ständig spürt sie die Sehnsucht &#8211; sie wird in den Dschungel zurückkehren, um herauszufinden: Wo gehöre ich hin? Wer bin ich eigentlich, Fayu oder Europäerin?</p>
<p>Gehört Oktober 2009</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Angelika Schrobsdorff:</p>
<p><strong>&#8222;Wenn ich dich je vergesse, oh Jerusalem&#8230;..&#8220;</strong></p>
<p>Hörverlag Ullstein</p>
<p>&gt;&gt;&#8230;sah ich die Schönheit der alten Gebäude und Gewölbe, der Tore und Bogengänge, spürt das Mysterium und die Magie einer zweitausend Jahre alten, von drei Religionen als heilig erklärten, immer wieder zerstörten, immer wieder aufgebauten Stadt.</p>
<p>&gt;Eine furchtbare Stadt&lt;, hatte Jane einmal gesagt, &gt;jeder Stein trieft von Blut.&lt; &gt; Warum wolltest du dann unbedingt hier leben?&lt;</p>
<p>&gt;Das ist eines der Geheimnisse Jerusalems. Man liebt es trotzdem&lt;&lt;.</p>
<p>Text vom Cover.</p>
<p>Angelika Schrobsdorff verbrachte ihre frühe Kindheit in Berlin, musste 1939 mit ihrer Mutter nach Bulgarien emigrieren und kehrte 1947 nach Deutschland zurück. Von 1971 bis 1982 lebte sie in Paris. 1983 zog sie nach Jerusalem, wo sie seitdem wohnt.</p>
<p>Gehört November 2009</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Laurens van der Post:</p>
<p><strong>&#8222;Die verlorene Welt der Kalahari&#8220;.  (</strong>Erstausgabe 1957)</p>
<p>Diogenes Taschenbuch</p>
<p>Es sind Kindheitserinnerungen, Geschichten aus dem Munde der Eltern und lückenhafte Berichte von Jägern, die im jungen van der Post den Plan legen, eine abgeschiedene Grupper der Buschmänner aufzuspüren. Doch erst als Erwachsener findet er Muße und Mittel, den Jugendtraum zu verwirklichen. Mit Freunden und Technikern und begleitet von eingeborenen Helfern, dringt er in die südafrikanische Wüstensteppe der Kalahari ein. (Klappentext)</p>
<p>Gelesen November/Dezember 2009.</p>
<p>Das Einlesen machte mir etwas Mühe. Ich gab aber nicht auf. Die Bezeichnung &#8222;Bushman&#8220; ist mir von meiner Zeit aus Ghana her bekannt. Damit wurde jemand bezeichnet, der ausserhalb der Zivilisation lebt, im Busch und er wurde nicht ganz für voll genommen. Ich erinnere mich an einen CD-Film &#8222;God must me crasy&#8220;, der zeigt in etwas ulkiger Weise (nicht Ersnst nehmbar) das Leben dieses überlebenden Ureinwohners  der Kalahari.  Das Buch hat mich fasziniert. Völkerkunde im reinsten Sinn. Auch die Frage nach Gott wird vom Verfasser gestellt und vom Buschmann beantwortet.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Giles Foden :  &#8222;<strong>Der letzte König von Schottland</strong>&#8222;. &#8211; Roman (1998)</p>
<p>Aufbau  Taschenbuch Verlag</p>
<p><em>Giles Foden</em>, geboren in England, lebte seit seinem fünften Lebensjahr in Afrika.</p>
<p>Später arbeitete er als Journalist in England. All seine Romane handeln über Afrika.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Kurz zum Inhalt</span>:  Der junge Arzt Nicholas Garrigan läuft während des Militärputsches 1971 in Uganda dem neuen Machthaber Idi Amin buchstäblich in die Arme und verstrickt sich als dessen Leibarzt schnell im Herrschaftssystem des selbsternannten &#8222;Königs von Schottland&#8220;.</p>
<p>Siehe auch den gleichnamige Film.</p>
<p>Mein Eindruck: Im ersten Drittel sehr schöne Schilderungen über Land und Leute in Uganda und die Aktivitäten des jungen Arztes Garrigan im Hospital von Mbarara. Bis zu seiner Begegnung mit Idi Amin ein durchaus realistisches Bild. Dann die blutrünstigen Schilderungen über einen wahnsinnigen Diktators und die Verstrickungen und Abhängigkeiten, in die nun der Doktor gerät. Durchaus gute Schilderungen, wie sich damals die politische Lage in Uganda entwickelte. -</p>
<p>Gelesen Dezember 2009</p>
<p>Absolut spannend. Die 430 Seiten hatte ich in fünf Tagen gelesen.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Siba Shakib: &#8220; <strong>Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen</strong>&#8222;. -</p>
<p><strong><em>Die Geschichte der Shirin-Gol</em></strong></p>
<p>Hörbuch, erschienen bei <em>Random House</em></p>
<p>Zum Inhalt: Als die Dokumentarfilmerin Siba Shakib in einem afghanischen Flüchtlingslager Shirin-Gol begegnet, sieht sie nur den blauen Ganzkörperschleier, hinter dem die Frauen Afghanistans ihren Körper stecken müssen. Doch als sie die ruhige, weiche Stimme Shirin-Gols hört, spürt sie eine Kraft, die sie nicht mehr loslassen wird. Diese Frau will ihre Geschichte erzählen, die die Geschichte Tausender afghanischer Frauen ist&#8230;&#8230;&#8230;.</p>
<p><em>Die Autorin</em> wurde im Iran geboren und wuchs in Teheran auf. Sie kennt Religion, Tradition und Mentalität der Menschen in Afghanistan. Ihre preisgekrönten Dokumentationen sind aufrüttelnde Belege für die verheerende Situation der Bevölkerung in Afghansistan.</p>
<p>Mein Eindruck: Dieser Bericht hat mich wirklich getroffen. Einiges aus Berichten, Filmen und Büchern wußte ich bereits. Es zeigt wieder einmal auf, dass Krieg keinen Sinn macht. Es zeigt die Sinnlosigkeit einer neuerlichen Verstrickung des Westens in militärische Abenteuer  in Afghanistan auf. Guter Einblick in das Leben einer Frau in diesem Land. -</p>
<p>Gehört: Januar 2010</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Peter Scholl-Latour</p>
<p><strong>&#8222;Mord am großen Fluß&#8220;</strong> &#8211; Ein Vierteljahrhundert afrikanische Unabhängigkeit.</p>
<p>Bertelsmann-Buchclub 1986</p>
<p>Neulich fiel mir dieses Buch in die Hand. Interessierte mich sehr. Feierten doch neulich die ersten unabhängigen Afrikanischen Staaten wie Ghana ihr 50 jähriges. Wie hat sich Afrika seit dem 25 jährigen politische Entwickelt? Scholl-Latour geht in diesem Buch auch zurück zu den Anfängen. Er beschreibt den Beginn der Unabhängigkeit des damaligen Zaire sehr genau, bis in Einzelheiten. Es lassen sich Vergleiche ziehen zu Scholl-Latours Buch &#8222;Totenklage Afrika&#8220;, dass er gute 20 Jahre später herausbrachte. In diesem Buch geht er auch exakt auf die Geschehnissen nach Mobutu ein.</p>
<p>-Alles nicht mehr hochaktuell, aber interessant zu wissen.</p>
<p>Gelesen im Februar  2010</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>&#8222;Neue Rundschau&#8220;</strong></p>
<p>Literatur-Zeitschrift (4 mal jährlich) im S.Fischer-Verlag Frankfurt/Main</p>
<p>Heft 2 in 2009</p>
<p>Dieses Heft ist Afrikanischen Autoren gewidmet. Unter anderem sind hier abgedruckt Kurzgeschichten und Prosa von:</p>
<p>Binyvanga Wainaina &#8222;Wie man über Afrika schreiben sollte&#8220; und &#8222;Die Entdeckung der Heimat&#8220;,</p>
<p>Chua Achebe  &#8220;Mädchen im Krieg&#8220;,</p>
<p>H.Habila  &#8222;Das Hotel Malego&#8220;,</p>
<p>Monique Ilboudo  &#8220;Nennen sie mich Quaga&#8220;,</p>
<p>Uwen Akpan  &#8222;Das Schlafzimmer meiner Eltern&#8220;,  und andere.</p>
<p>Das sind Geschichten über Einzelschicksale aus dem Biafrakrieg, den Konflickt in Ruanda, oder einfach nur nette Geschichten über Quagadougou oder wie man Bücher über Afrika nicht schreiben sollte. &#8211; Es sind alles junge Autoren. Sie schreiben über Afrika aus Sicht von Afrikanern. Das ist alles sehr lesenswert. -</p>
<p>gelesen im März 2010.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Gerald Caplan</p>
<p>&#8222;Verschwörung gegen Afrika&#8220;</p>
<p>Gerstenberg-Verlag</p>
<p>Aus dem Englischen : The Betrayal of Africa.</p>
<p>Kanade 2008</p>
<p>Nachrichten über Afrika sind zumindest mit Schlagworten verbunden wie Krieg und Korruption, Aidsweisen und Flüchtlingselend. Kein anderer Kontinent scheint derart vom Schicksal gestraft. Nein, nicht Schicksal, sagt Gerald Caplan, Afrikaexperte und Autor dieses Buches. Das Elend ist von Menschen gemacht. Von europäischen Kolonoialherren, von afrikanischen Despoten, von skrupellosen Politikern und Geschäftemachern. Afrika leidet nicht aus eigenem Verschulden &#8211; es wird ausgebeutet und betrogen. Doch warum ist das so? Und wer profitiert davon?</p>
<p>Diese Buch erklärt sachkundig und engagiert die Hintergründe der Verschwörung gegen Afrika und zeigt, was an wirklich wirksamer Hilfe nötig ist. (Klappentext).</p>
<p>Dieses Buch hat mir wieder einmal die Realität gezeigt. Kurz und bündig und in einer Gesamtschau sind hier die Probleme Afrikas aufgelistet. Es rüttelt auf.</p>
<p>Gelesen Januar 2011</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
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		<title>Abenteuer Afrika &#8211; Kinderfotos</title>
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		<pubDate>Sun, 20 May 2007 19:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer Afrika]]></category>

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		<description><![CDATA[Ghana &#8211; Kinder 1   Ghana &#8211; Kinder 2 Klick in das Foto, dann öffnet sich das Web-Album. Ghana-Kinder 3 Klick in das Foto, dann öffnet sich das Album. Ich habe nun &#8222;Ghana-Kinder Teil 1&#8243; wieder hineingesetzt. Nun kann man wieder alle drei Teile anschauen. Die Fotos sind nach keinem bestimmten System geordnet. Es ging mir [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ghanadream.wordpress.com&amp;blog=813598&amp;post=38&amp;subd=ghanadream&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table style="width:194px;">
<tbody>
<tr>
<td style="height:194px;background:url('http://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif') no-repeat left;" align="center"><a href="http://picasaweb.google.com/schneiderf06/GhanaKinder1?feat=embedwebsite"><img style="margin:1px 0 0 4px;" src="http://lh4.ggpht.com/_HgSh-Wvm7nw/TS1qT8i8PHE/AAAAAAAARYU/WMUEyAGJgVk/s160-c/GhanaKinder1.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px;"><a style="color:#4d4d4d;font-weight:bold;text-decoration:none;" href="http://picasaweb.google.com/schneiderf06/GhanaKinder1?feat=embedwebsite">Ghana &#8211; Kinder 1</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p> </p>
<table style="width:194px;">
<tbody>
<tr>
<td style="background:url('http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif') no-repeat left 50%;height:194px;" align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/schneiderf06/GhanaKinder202"><img style="margin:1px 0 0 4px;" src="http://lh5.google.de/schneiderf06/RuETvL80NME/AAAAAAAABmU/Ff4AItFwi6E/s160-c/GhanaKinder202.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size:11px;font-family:arial,sans-serif;text-align:center;"><a href="http://picasaweb.google.de/schneiderf06/GhanaKinder202">Ghana &#8211; Kinder 2</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Klick in das Foto, dann öffnet sich das Web-Album.</p>
<table style="width:194px;">
<tbody>
<tr>
<td style="background:url('http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif') no-repeat left 50%;height:194px;" align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/schneiderf06/GhanaKinder3"><img style="margin:1px 0 0 4px;" src="http://lh4.google.de/schneiderf06/R9FfYWdq4bE/AAAAAAAADsA/07g0wx_iEyg/s160-c/GhanaKinder3.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size:11px;font-family:arial,sans-serif;text-align:center;"><a href="http://picasaweb.google.de/schneiderf06/GhanaKinder3">Ghana-Kinder 3</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Klick in das Foto, dann öffnet sich das Album.</p>
<p>Ich habe nun &#8222;Ghana-Kinder Teil 1&#8243; wieder hineingesetzt. Nun kann man wieder alle drei Teile anschauen. Die Fotos sind nach keinem bestimmten System geordnet. Es ging mir mehr um das Erzählen an Hand der Fotos,  einfach und kindgemäß. Später dann werde ich auch über einzelne Aktionen und Projekte berichten. -</p>
<p>Wiederum viel Spaß beim Anschauen der Bilder.</p>
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		<title>Über Bucheinband-Kunst</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2007 14:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bucheinband-Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[In meiner Biographie habt ihr gelesen, daß ich von 1955 bis 1958 in St.Wendel/Saar das Buchbinderhandwerk gelernt habe. Weitere Gesellenjahre folgten. 1966 legte ich dann in Saarbrücken die Meisterprüfung ab. Kurz: Wie kam ich dazu, so etwas Ausgefallenes zu lernen? Ich bin das nur aus Verlegenheit geworden. Mit 14 Jahren hatte ich Gelegenheit, zu den [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ghanadream.wordpress.com&amp;blog=813598&amp;post=6&amp;subd=ghanadream&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meiner Biographie habt ihr gelesen, daß ich von 1955 bis 1958 in St.Wendel/Saar das Buchbinderhandwerk gelernt habe. Weitere Gesellenjahre folgten. 1966 legte ich dann in Saarbrücken die Meisterprüfung ab. Kurz: Wie kam ich dazu, so etwas Ausgefallenes zu lernen? Ich bin das nur aus Verlegenheit geworden. Mit 14 Jahren hatte ich Gelegenheit, zu den Steyler Missionaren nach St.Wendel zu kommen. Ich wollte ja Missionar in der Dritten Welt werden. Meine Vorstellungen waren noch unklar, aber andererseits wieder voller Enthusiasmus und voller Romantik. Mir war aber klar, daß ich so etwas wie Zimmermann oder Baumeister lernen muss, um ein richtiger Bruder-Missionar zu werden. Vorbilder gab es da ja genug. Aber diese Idee scheiterte zwar nicht ganz, aber die Wirklichkeit sah zunächst so aus, daß einfach diese Lehrstellen mit Bewerbern schon belegt waren. Was nun? So steckte man mich einfach, &#8211; wie es damals eben üblich war, probeweise woanders hin, nämlich in die Buchbinderei. Es gefiel mir dort so gut, daß ich nach der Probezeit den Lehrvertrag unterschrieb.  Mein Lehrmeister war Bruder Gehrhard Heinrich Backes. Es war für mich eine recht unbekümmerte Zeit, die ich da erlebte. Das Umgehen und Werkeln mit Papier, Pappe, Kunstleder, Leder und Pergament machte mir einfach Spaß. Hier konnte ich kreativ sein und damit meine künstlerischen Fähigkeiten wecken. Das erschloss mir auch eine ganz neue Welt: Der Umgang mit Büchern und deren Inhalte und das Interesse für alte Bücher und Bibliotheken.                                                                        </p>
<p> <a href="http://ghanadream.files.wordpress.com/2007/05/f1000007.jpg" title="Franz an der Heftlade"><img width="113" src="http://ghanadream.files.wordpress.com/2007/05/f1000007.thumbnail.jpg?w=113&#038;h=151" alt="Franz an der Heftlade" height="151" /></a></p>
<p> An der Heftlade: Fadenheftung auf Band. Diese Arbeit fällt heute kaum mehr an. Für den normalen Bibliothekseinband wird die Klebebindung angewendet.                                                                                                                                           </p>
<p><a href="http://ghanadream.files.wordpress.com/2007/05/f1000024.jpg" title="Meisterstücke"><img width="188" src="http://ghanadream.files.wordpress.com/2007/05/f1000024.thumbnail.jpg?w=188&#038;h=142" alt="Meisterstücke" height="142" style="width:188px;height:142px;" /></a>   </p>
<p>Drei Bücher meiner Meisterstücke. Es sind ein Fotoalbum in Schweinsleder mit Leder-Intarsia, links ein Gästebuch in Pergament mit einer Tusche-Außendekoration, innen Büttenpapier und ein Geschäftsbuch mit Schweinsleder-Besatz und Sprungrücken.  </p>
<p>Jahrelang hatte ich mit diesem Job nichts mehr auf dem Hut. Ich war an anderen Dingen interessiert (Sieh Lebenslauf). Als ich meine Sachen für Afrika packte, nahm ich auch ein paar Buchbinder-Werkzeuge mit. &#8222;Für alle Fälle und vielleicht kannst du diese Dinge doch noch einml gut gebrauchen&#8220;, so sagte ich zu mir selbst. Ich fand mich in Tamale / Ghana wieder, in einem Haus für Studenten, einer Fachhochschule für Philosophie und Theologie, mit richtigem Lehrbetrieb und einer schönen Bibliothek.</p>
<table style="width:194px;">
<tr>
<td align="center" style="background:url('http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif') no-repeat left 50%;height:194px;"><a href="http://picasaweb.google.de/schneiderf06/BCherStWendelGhana"><img width="160" src="http://lh6.google.de/image/schneiderf06/RnA58HkKpuE/AAAAAAAAAiQ/zBROrp9nA7U/s160-c/BCherStWendelGhana.jpg" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size:11px;font-family:arial,sans-serif;text-align:center;"><a href="http://picasaweb.google.de/schneiderf06/BCherStWendelGhana">Bücher St.Wendel &#8211; Ghana</a></td>
</tr>
</table>
<p>Bitte auf das Foto klicken, dann öffnet sich das Web-Album.Erste Fortsetzung: Meine eigentliche Mission in Ghana war nicht das Einbinden von Büchern. Es juckte mich aber in den Fingern. Ich sah, da ist etwas zu tun. Mit meinen mitgebrachten Utensilien wie Falzbein, Messer, Schere, ein paar Pappdeckel, etwas Vorsatzpapier, etwas Einbandstoffen und Leim ging ich ans Werk. Da waren die &#8222;Memories&#8220; der Studenten, Examensarbeiten in Philosophie und Theologie, die einen Einband brauchten. Ich konnte sie als sog. Bruschur, d.h. flexibel oder als richtige Bücher mit einem Harteinband und Kunstleder einbinden.  </p>
<p>Ein indischer Mitbruder aus Chereponi befaßte sich mit einer Übersetzung der Sonntagslesungen in Anufo.(Lokale Sprache im Norden von Ghana/Togo)Er fragte mich, ob ich diese Lektionare einbinden könne, 50 Exemplare in A5.  Zum Beschneiden der Bücher mußte ich aber zu Gilbert nach Tamale gehen, denn sie hatten eine Druckerei. Es war alles echte Handarbeit. Es war für mich zunächst nichts anderes als ein Hobby, eine schöne Freizeitbeschäftigung mit Papier, Pappe und Leim. Nach einigen Übungen wagte ich mich wieder an sämtliche Buchbinderarbeiten.</p>
<p>Ein Buch hatte ich in spezieller Einbandart für den Bischof von Yendi gebunden. Es war ein &#8222;Pontifikale&#8220;, ein Buch, in dem alle Texte der Weihehandlungen eines Bischofs stehen. Ich hatte den Einfall, es in Leder einzubinden. Ich schaute mich nach Ziegenleder um. So ging ich zu den Gerbern in Tamale. Dort entdeckte ich ein Ziegenfell, das noch die Haare dran hatte. Es war in einem speziellen Verfahren gegerbt. Das Rückgrat, der &#8222;Rippstrang&#8220; sah besonders markant aus, auch hatte es schöne Zeichnung oder Maserung von weißen Linien über das ganze Fell. Das Buch bekam auch Schließen, das sind Metallbeschläge, um das Buch vorne besser zusammenzuhalten, wie Bücher im Mittelalter. Ich baute auch einen zweiteiligen Kasten dazu, innen mit handgewebtem Tuch ausgeschlagen. &#8211; Ich machte ein paar schöne Fotos, die ihr vielleicht schon in meinem Web-Album &#8222;Bücher-St.Wendel &#8211; Ghana&#8220; bewundert habt. Wird fortgesetzt&#8230;..</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/ghanadream.wordpress.com/6/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/ghanadream.wordpress.com/6/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ghanadream.wordpress.com/6/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ghanadream.wordpress.com/6/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ghanadream.wordpress.com/6/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ghanadream.wordpress.com/6/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ghanadream.wordpress.com/6/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ghanadream.wordpress.com/6/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ghanadream.wordpress.com/6/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ghanadream.wordpress.com/6/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ghanadream.wordpress.com/6/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ghanadream.wordpress.com/6/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ghanadream.wordpress.com/6/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ghanadream.wordpress.com/6/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ghanadream.wordpress.com/6/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ghanadream.wordpress.com/6/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ghanadream.wordpress.com&amp;blog=813598&amp;post=6&amp;subd=ghanadream&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Meisterstücke</media:title>
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		<title>Abenteuer Afrika</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2007 14:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer Afrika]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer  Abenteuer erleben will, muß ein Risiko  eingehen. Das sich  auf den Weg begeben, ich meine die Vorbereitungen dazu, waren schon riskant. Das Erleben Afrika an sich noch riskanter. Ist es heute noch ein Abenteuer, nach Afrika zu reisen, in unserer heutigen globalen Welt und in der Zeit des Massentourismus?  Wohl kaum. Ich denke dabei [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ghanadream.wordpress.com&amp;blog=813598&amp;post=8&amp;subd=ghanadream&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer  Abenteuer erleben will, muß ein Risiko  eingehen. Das sich  auf den Weg begeben, ich meine die Vorbereitungen dazu, waren schon riskant. Das Erleben Afrika an sich noch riskanter. Ist es heute noch ein Abenteuer, nach Afrika zu reisen, in unserer heutigen globalen Welt und in der Zeit des Massentourismus?  Wohl kaum. Ich denke dabei an die Zeit der Entdecker, an die Missionare &#8211; Eroberer ohne Land &#8211; als Leute der ersten Stunde, voller Idealismus, dahingerafft vom Fieber.  Viele ließen ihr Leben. Wie leicht hat es doch der heutige Missionar. -</p>
<p>Gut, ich ließ mich mit 56 Jahren noch auf diese Sache ein.  Viele Mitbrüder und gut meinende Freunde kommentierten hinter vorgehaltener Hand:&#8220; Laßt ihn nur laufen, laßt  ihm seinen Willen. In spätestens zwei Jahren wird er reumütig zurückkommen&#8220;. &#8211; Wenn ich einmal etwas anfange, dann ziehe ich es auch durch.  Und ab ging die Post. Am 27.November 1997 erreichte ich Accra, am 8. Dezember meldete ich mich in Tamale zur Stelle. Hier war das Ausbildungshaus der Steyler Missionare, Philosophie und Theologie. Meine &#8222;Mission&#8220; war die Verwaltung und Organisation im Haus für 30 Studenten. Ich war aber auch Erzieher (Formater) zusammen mit drei anderen Kollegen. Das Erste zu tun war: Sich eingewöhnen in eine neue Kultur, in eine neue Umgebung mit neuen Menschen und in eine neue Aufgabe. Der Kulturschock mußte verdaut werden. Es war ein Prozeß, ein Hineinwachsen. Theoretische Erörterungen sind wichtig, man kann dies in Einführungskursen tun und lernen. Besser sind eigene Erfahrungen. Man lernt am besten durch eigene Fehler, Wenn sie auch schmerzlich sein können. Mitbrüder und andere Leuten hatten viel Geduld mit mir, sie gaben mir Zeit. Die Arbeit und das Leben im Erzieherteam und der afrikanisch international zusammengesetzten Studentengemeinschaft bedarf Feingefühl und Rücksichtnahme. Ich wuchs an der Aufgabe  und wuchs in die Aufgabe hinein, bis zum &#8222;Acting Rector&#8220;. Und dann die Krankheiten. In der Tat, ich machte sämtliche Kinderkrankheiten durch, von der Malaria bis zur Hepathitis. Das sind echte Grenzerfahrungen, aber auch Momente, wo man Anteilnahme und Geborgenheit unter Mitbrüdern und Freunden erfährt. Mehr als einmal sagte ich mir, wenn es um das Eingewöhnen ging, daß ich das, 20 bis 30 Jahre eher, einfacher und leichter gehabt hätte.</p>
<p>&#8222;I like to be your friend&#8220;, und &#8222;give me your adress, please&#8220;, das konnte ich oft hören, von Schuljungens auf der Straße. &#8222;Was verstehst du unter Freund sein, was ist für dich ein Freund&#8220;? war meine Gegenfrage. &#8222;Ein Freund ist der, der mir hilft&#8220; ist die einfache Antwort. &#8211; Jemandem Freund werden, das konnte man in der Tat sehr schnell, wenn man sich darauf einlassen wollte.</p>
<p>Ein Weißer in diesem Teil Afrikas fällt eben immer noch auf. Wenn ich durch Dörfer im Norden Ghanas fahre, rufen die Kinder mir zu:&#8220;Fadder, Fadder&#8220;!  Der Weiße heißt einfach Father, auch wenn er nicht Pfarrer ist. Oder im Süden &#8222;Obronni, Obronni&#8220; in der Twi Sprache. Wenn ich auf den Markt ging, gefolgt von unserem Koch, eine große Einkaufsschüssel auf dem Kopf tragend, mit den Marktfrauen um den Preis feilschend, oder wenn ich am Wochenende in einem cart mit meinem Esel ausfuhr und durch umliegende Dörfer kam, dann war ich so richtig in meinem Element. Aha, Bruder Franz ist wieder unterwegs, der verrückte Weiße, der Deutsche. Ich konnte mir dann die Aufmerksamkeit der Leute gewiss sein, besonders der Kinder.</p>
<p>- wird fortgesetzt.</p>
<p> Über meine Arbeit und mein Leben in Tamale und Yendi können Sie auch unter &#8222;Franz schrieb damals&#8230;..&#8220; und unter  &#8222;Tatale/Ghana &#8211; Einweihung von drei Kapellen&#8220; nachlesen.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/ghanadream.wordpress.com/8/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/ghanadream.wordpress.com/8/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ghanadream.wordpress.com/8/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ghanadream.wordpress.com/8/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ghanadream.wordpress.com/8/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ghanadream.wordpress.com/8/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ghanadream.wordpress.com/8/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ghanadream.wordpress.com/8/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ghanadream.wordpress.com/8/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ghanadream.wordpress.com/8/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ghanadream.wordpress.com/8/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ghanadream.wordpress.com/8/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ghanadream.wordpress.com/8/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ghanadream.wordpress.com/8/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ghanadream.wordpress.com/8/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ghanadream.wordpress.com/8/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ghanadream.wordpress.com&amp;blog=813598&amp;post=8&amp;subd=ghanadream&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Bücher über Afrika &#8211; 1</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2007 14:43:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Ryszard Kapuscinski: &#8222;Afrikanisches Fieber&#8222;. &#8211; Erfahrungen aus vierzig Jahren. Gelesen in Englisch 2006, in Deutsch 2007. Zum Buch:  Als Kapuscinski 1957 zum erten Mal nach Afrika fuhr, ahnte er nicht, daß dies der Beginn einer Passion werden würde. Als Korrespondenz der polnischen Nachrichtenagentur bereiste er viele Länder Afrikas. Er hat Staatsgründungen, Staatsstreiche und Militärputsche miterlebt. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ghanadream.wordpress.com&amp;blog=813598&amp;post=11&amp;subd=ghanadream&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ryszard Kapuscinski: &#8222;<em><strong>Afrikanisches Fieber</strong></em>&#8222;. &#8211; Erfahrungen aus vierzig Jahren.</p>
<p>Gelesen in Englisch 2006, in Deutsch 2007.</p>
<p>Zum Buch:  Als Kapuscinski 1957 zum erten Mal nach Afrika fuhr, ahnte er nicht, daß dies der Beginn einer Passion werden würde. Als Korrespondenz der polnischen Nachrichtenagentur bereiste er viele Länder Afrikas. Er hat Staatsgründungen, Staatsstreiche und Militärputsche miterlebt. In seiner faszinierenden Schilderung der großen Politik und des Lebens der Menschen in Afrika gibt er sich nicht oberflächlichen Beschreibungen und Fakten hin, sondern geht in die Tiefe und in die Seele der Menschen, die er beschreibt, und zu den Ursprüngen anderer Welten und Kulturen. Es entsteht ein buntes und vielfältiges Bild von Afrika, geprägt von großer persönlicher Anteilnahme.</p>
<p>Der Autor: Geboren 1932 und gestorben 2007 in Polen, war er in den 50 er Jahren Korrespondent in Asien, Mittlerem Osten Asien und Afrika. Er zählte zu den großen Journalisten der Gegenwart, seine Reportagen aus der Dritten Welt sind weltberühmt.</p>
<p>Meine Meinung: Mein bisher bestes Buch, das ich über Afrika gelesen habe. Nicht so sehr politische Berichte, als tiefgehende Literatur  über lebendige Personen. Absolut lesenswert.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Obiora Frances Ike/Martin Lohmann: &#8222;<em><strong>Wende dein Gesicht der Sonne zu</strong></em>&#8222;.</p>
<p>Gelesen: April 2007</p>
<p>Über das Buch:  Afrikanische Lebensweisheit als Rezept gegen Verzagtheit. Ein Mutmacher &#8211; sensibel, humorvoll, spannend.</p>
<p>&#8222;Wir sind ein armes Land, was das Geld angeht, aber ein reiches Land, was die Freude betrifft.&#8220;  der Verfasser gibt in diesem Buch seine Erfahrungen mit uns Deutschen wieder. Er studierte in Bonn und Köln und ist eine rechte rheinische Frohnatur. Er sagt uns Deutschen was Sache ist, aus Sicht eines Nigerianers.</p>
<p>Der Autor:  Obira Frances Ike, Professor der Sozialwissenschaften und Katholischer Priester, promovierte in Bonn. Ist heute Generalvikar der Diözese Enugo in Nigeria/Westafrika. Mit dem Publizisten Martin Lohmann, früher Cheffred. des Rheinischen Merkur, brachte er diese interessante Buch heraus.</p>
<p>Pattloch-Verlag</p>
<p>Meine Meinung: Dies ist ein Buch, das mich einfordert, aber in der umgekehrten Richtung. Ich hätte den Ghanaen. Westafrikanern, Afrikanern auch viel zu sagen über neun Jahre in Ghana. Das Buch ist gut, in Beziehung auf: Spruch- und Lebensweisheit, über das soziale Verhalten, positive Lebenseinstellung (Optimismus), über Religion und was über den Islam gesagt wird. Was ich nicht gut finde, ist: Zu viele Verallgemeinerungen, -Afrika hat so viele Faszetten, daß man von keiner einheitlichen &#8222;Afrikanischen Kultur&#8220; sprechen kann,- er kann nur über Afrika aus Sicht eines Nigerianers sprechen. Ich vermeide für gewöhnlich, beide Kulturen zu vergleichen. Ich komme sonst nicht weiter. Vieles ist einfach so, oder eben so. Es ist deswegen nicht besser oder schlechter. Es gibt keine totale Integration in eine andere Kultur. &#8211; Das Buch ist äußerst lesenswert.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Peter Scholl-Latour:</p>
<p>&#8222;<em><strong>Afrikanische Totenklage</strong></em>&#8222;. Der Ausverkauf des Schwarzen Kontinents.</p>
<p>Gelesen: Dezember 2005</p>
<p>Zum Buch: Dieser afrikanische Kontinent ist ein einziger Aufschrei, verursacht durch Krieg und Gewalt, aber auch durch Hungersnöte und Seuchen. Scholl-Latour geht der Sache auf den Grund. Er beschreibt die sozialen und kulturellen Hintergründe und nennt die Verantwortlichen. Seit 1956 bereist er Afrika und kennt viele Größen der afrikanischen Politik von damals. In seiner &#8222;Totenklage&#8220; vergleicht er, nach einer neuerlichen Reise, die damalige mit der heutigen Situation.</p>
<p>Der Autor:  1924 geboren, Studium in Paris und Beirut, seit 1950 Journalist für Radio, Fernsehen und Zeitungen. Er hat viele Bücher veröffentlicht.</p>
<p>Verlag  C. Bertelsmann</p>
<p>Meine Meinung:  Ein ernstzunehmendes Buch über Afrika. Politik, nachkolonialer power und dessen Mißbrauch steht im Mittelpunkt. Verstärkt das Image Afrikas als Krieg- und Katastrophenkontinent. Hier werden leider nicht die positiven Seiten Afrikas aufgezeigt. Ersichtlich wird das Leid des Volkes, der kleinen Leute. &#8211; Lesenswert!</p>
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<p>Bartholomäus Grill</p>
<p><em><strong>&#8222;Ach, Afrika&#8220;</strong></em></p>
<p>Bericht aus dem Inneren eines Kontinents</p>
<p>Gelesen März bis Juni 2007</p>
<p>Zum Buch: Das alte Afrika ist gestorben, das neue noch nicht geboren. Grill beschreibt einen zwischen Tradition und Moderne zerrissenen Kontinent. Afrika ist eine Welt der Widersprüche, geprägt durch die reiche Vorstellungswelt seiner Menschen, ihre sozialen Regeln und Rituale, ihre Träume und Tabus, ihre Machtstrukturen und Glaubenssysteme. Diese Welt erscheint oft roh und gewalttätig, dann wieder zeitlos, heiter und gelassen.</p>
<p>Der Autor: Bartholomäus Grill, 1954 in Oberaudorf geboren, studierte Philosophie, Soziologie und Kunstgeschichte. Später war er politischer Redakteur der &#8222;Zeit&#8220;. Später Korrespondent für Afrika. Verschiedene Reportagen und Buchveröffentlichungen. Er lebt heute in Kapstadt.</p>
<p>Verlag: Siedler</p>
<p>Meine Meinung: Gute Ursachenbeschreibung. Grosses Wissen und Kenntnis. Vielleicht zu kritisch. zu viel Problembeschreibungen. Das positive und frohmachende Element kommt zu kurz. Nicht viel über das Christentum. Ich wollte zwischendurch ein paarmal abbrechen. Aber auf jeden Fall lesenswert.</p>
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<p>Ryszard Kapuscinski</p>
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<p><em><strong>&#8222;Die Welt im Notizbuch&#8220;</strong></em></p>
<p>Gelesen bis August 2008</p>
<p>Zum Buch: Kapuscinski hat sich bei seinen Reisen viele persönliche Anmerkungen und Notizen gemacht, die er nicht in anderen Büchern oder Vorträgen veröffentlicht hat. Es ist bereits die zweite Sammlung dieser Art. Der erste Band hat den Titel &#8222;Lapidarium&#8220; und umfasst seine Notizen bis 1992. &#8222;Die Welt im Notizbuch&#8220; führt seine Aufzeichnungen in den späteren Jahren weiter. Es sind für sich alleine stehende Themen, ohne einen bestimmten Zusammenhang. So taucht auch das Thema &#8222;Afrika&#8220; nur gelegentlich auf.</p>
<p>Seine Arbeit als Reporter &#8222;vor Ort&#8220; verschafft ihm einen einzigartigen Blick auf unsere Welt. So sieht er auch die rasante globale Entwicklung nach dem Zusammenbruch des Kommunismus ganz anders als ein &#8222;Westler&#8220; oder einer, der seine östliche Heimat kaum verlassen hat.</p>
<p>Verlag:Piper</p>
<p>Mein Eindruck: Ich habe releativ lange an diesem Buch herumglesen. Es ist kein Roman und keine spannende Geschichte. Ich musste viele Gedanken auch erst verdauen. Es war grossartig, wie und was er geschrieben hat.</p>
<p>Leider ist Kapusznski im Februar 2008 verstorben. Ich habe mir zwei Beiträge aus dem Feuilleton der Welt und der Frankfurter Allgemeinen aufgehoben. Diese Beiträge sind eine Zusammenfassung seines Lebenswerkes.</p>
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<p> Gronemeyer/Rompel</p>
<p><em><strong>&#8222;Verborgenes Afrika&#8220;</strong></em></p>
<p>Brandes und Apsel Verlag, Frankfurt/Main 2008</p>
<p> </p>
<p>Gelesen im August 2008</p>
<p>Aus einer Buchbesprechung  von<em> Rupert Neudecker</em> im &#8222;Christ in der Gegenwart&#8220; entnehme ich folgende Passagen: (verkürzt und abgeändert)</p>
<p>Die Zahl der Bücher, die den Schwarzen Kontinent als verloren und rückständig darstellen, ist groß. Nun ist ein Werk erschienen, das einen beachtlichen Kontrapunkt zu dieser Sicht setzt. -</p>
<p>Die Autoren deuten an, dass es in Afrika etwas alternatives zu unserer heutigen Praxis, wie hier mit unseren Alten und Schwachen umgegangen wird (Vermarktung, Verplanung, als Sache und Handelsware abgetan), nämlich gewachsene soziale Kompetenz. Aber auch diese Welt ist gefährdet. Einmal durch regelrechten Rassismus von der anderen Seite. Mit Robert Mugabe etwa kommt zum ersten Mal seit Idi Amin wieder Wut auf die Weißen hoch, mischt sich mit dem unverschämten Bedürfnis, die Macht und den Luxus bis ans Lebensende zu behalten.</p>
<p>Doch allein technisch kann sich Afrika nicht helfen. Es braucht soziale Bedingungen, so wie umgekehrt schlechte soziale Verhältnisse Armut und Krankheit begünstigen. Das Aidsvirus etwa benötigt zur Ausbreitung Beschleunigung, Mobilität, Urbanissierung, fragmentierte Familienzusammenhänge. Es braucht moderne Institutionen, in denen moralische Ordnungen aufgelöst sind. Im Westen gehen wir immer noch von idividuellem Verhalten aus, das sich als unverantwortlich ausbreitet. Das Problem ist aber sozial gestützte Promiskuität.</p>
<p>Die Autoren wollen nicht unbedingt, dass die Afrikaner dahin kommen, wo wir Europäer sind. Nichts wollen sie den Afrikanern verwehren. Die verborgene, noch nicht konsumistisch verseuchte Lebenswelt in Afrika ist kein goldenes Zeitalter. Es ist das Zeitalter des Brotes oder der Hirse, als der Basis des selbsterzeugten, nahrhaften Essens, das jetzt von MacDonald&#8217;s and Kentucky Fried Chicken überlagert wird. In diesem Buch steckt die Vermutung, dass in Afrika mehr Menschenzukunft liegt als in den Tempeln der Hightech-Gesellschaft, &#8222;auf deren Altären wir längst begonnen haben, die Lebensgrundlage der Menschen zu opfern. Man muss sich oft wehren gegen dieses Buch. Aber es bleibt mehr als ein Rest, der den Leser fasziniert. -</p>
<p> </p>
<p>Auf dem rückseitigen Outer-Cover ist folgendes zu lesen:</p>
<p>Afrika, der Pflegefall, Afrika, der hungernde und von Katastrophen heimgesuchte Kontinent. Hungerbäuche, Kindersoldaten, verdorrte Felder, neureiche Eliten, die sich die Taschen voll stopfen, oder aber die grandiose Natur als traumhafte Kulisse für Abenteuer &#8211; aus solchem Stoff sind europäische Bilder über Afrika gemacht. Die Autoren versuchen diese Klischees zur Seite zu räumen. Sie zeigen uns ein selbstbewusstes Afrika, das sich auf die Stärke von Familie und Nachbarschaft, Subsistenz und kultureller Eigenständigkeit stützt.</p>
<p><em>Verborgenes Afrika</em> sikzziert Realität eines weithin unbekannten Afrika, das sich dem europäischen Zugriff entzieht &#8211; ein Perspektivwechsel, der provoziert und zum Nachdenken zwingt.</p>
<p> </p>
<p><strong>Reimer Gronemeyer</strong>, Prof. Dr.Dr., geb. 1939. Theologe, Pfarrer, Professor für Soziologie an der Uni in Gießen.</p>
<p><strong>Matthias Rompel</strong>, Dr., geb. 1973. Soziologe. Entwicklungsarbeit.</p>
<p> </p>
<p>Meine Meinung: Das Buch geht unter die Haut. Es bestätigt das, was ich selbst auch erfahren habe. Wie kann ich meinen Leuten in Ghana klar machen, dass sie in ihrer oft bescheidenen und einfachen Lebenswelt mehr Zukunft für die Menschheit entwickeln, als wir in der westlichen Welt. Ob sie es aber glauben werden?</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
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<p> </p>
<p>Henning Mankell</p>
<p><strong>Die flüsternde Seele</strong></p>
<p>Der Hörbuchverlag.</p>
<p> Henning Mankell ist Schwede. Regiseur und Autor. Ab 1972 kennt er Afrika. Er lebt seitdem, wie er selber sagte,&#8220; mit einem Fuß im Sand, mit dem anderen im Schnee&#8220;. Die Begeisterung für Afrika und die damit verbundenen Erfahrungen gaben ihm Stoff für viele seiner Romane.</p>
<p> </p>
<p>Zum Buch/ Hörbuch &#8220; Die flüsternde Seele&#8220; :</p>
<p>(Auszug aus dem Cover-Text)</p>
<p>Wir alle gehören zu der großen Geschichte, die keinen Anfang und auch kein Ende hat. Jedes Leben ist ein Abenteuer, eine Landschaft, in der die Flüsse fließen und die Berge aus dem Dunst des fernen Horizonts hervortreten. Jeder Mensch ist ein Teil dieser unendlichen Geschichte, der großen Chronik des Menschen über sich selbst. Einem Teil von uns ist es nicht gegönnt, seine Geschichte zu Ende zu erzählen. Vielleicht gibt es deshalb soviel Schmerz in diesem Leben. Aber noch mehr Freude. Denn der Schmerz entfernt sich immer von sich selbst, während die Freude sich festklammert. Vielleicht ist das der Grund, warum die Geister weitererzählen. Ihre Stimmen flüstern in der Nacht, Worte, die auf zerbrechlichen Flügeln über unseren Köpfen schweben.</p>
<p>Die Erzählung hat kein Ende. Die Erzählung von Menschen, die ständig wie Wrackteile angespült werden an den unendlichen Strand der Zeit.</p>
<p> </p>
<p><em>Mein Eindruck:</em></p>
<p>Gehört im Juli 2009. Das Buch ist sehr romantisch, eben ein Roman. Der Hintergrund von Kultur, Landschaft, afrikanische Realität erscheint mir echt und  wirklich. Lesenswert.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Mende Nazar / Damien Lewis</p>
<p><strong>&#8222;Sklavin&#8220;</strong></p>
<p>Hörbuch</p>
<p>Lübbe Audio &#8211; Bücher zum Hören</p>
<p><em>Mende Nazar</em> ist heute um die 20 Jahre alt &#8211; ein genaues Geburtsdatum wird bei den Nuba nicht festgehalten. Aufgewachsen in den Nuba-Bergen im Sudan, lebt sie heute in London &#8211; nach sieben Jahren Gefangenschaft in Afrika und Europa.</p>
<p>Auf dem CD-Hörbuch-Cover steht geschrieben:</p>
<p>Im Jahre 1992 erreicht der seit langem im Süden wütende Bürgerkrieg auch die Heimat der 12-jährigen Mende vom Stamm der Nuba. Arabische Milizen fallen metzelnd über das Dorf her, misshandeln und entführen die Dorfkinder, darunter auch Mende. Sie wird als Sklavin verkauft. Nach qualvollen Jahren in Khartuom wird sie nach London verschickt. Dort lebt und vor allem arbeitet sie im Haus eines ranghohen Mitarbeiters der sudanischen Botschaft. Längst von Selbstmordgedanken gequält, bekommt sie schließlich eine einmalige Chance zur Flucht&#8230;&#8230;</p>
<p>Gehört im September 2009</p>
<p>Mein Eindruck:</p>
<p>Gute Beschreibung des kulturellen Lebens des Dorfes und der Familie von Mende. Liest sich mit Spannung. Guter Einblick in die Haltung &#8211; offiziell per Gesetz verboten aber immer noch praktiziert &#8211; von Sklaven im heutigen Afrika, besonders Arabischen Ländern.</p>
<p> </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Fortgesetzt auf &#8222;Bücher über Afrika &#8211; 2&#8243;</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/ghanadream.wordpress.com/11/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/ghanadream.wordpress.com/11/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ghanadream.wordpress.com/11/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ghanadream.wordpress.com/11/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ghanadream.wordpress.com/11/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ghanadream.wordpress.com/11/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ghanadream.wordpress.com/11/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ghanadream.wordpress.com/11/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ghanadream.wordpress.com/11/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ghanadream.wordpress.com/11/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ghanadream.wordpress.com/11/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ghanadream.wordpress.com/11/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ghanadream.wordpress.com/11/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ghanadream.wordpress.com/11/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ghanadream.wordpress.com/11/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ghanadream.wordpress.com/11/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ghanadream.wordpress.com&amp;blog=813598&amp;post=11&amp;subd=ghanadream&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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