Ich habe wieder ein neues Projekt begonnen. Habe ich mich im vergangenen Jahr mit dem Rhein befaßt, so möchte ich diesmal mit der „Ahr“ auseinandersetzten. Ich will alles zu einem Erlebnis werden lassen, auf verschiedenen Ebenen und auf verschiedene Arten. Das ganze Gebiet ist sehr überschaubar, weil viel kleiner als das Rheintal. Man kann alles in einem Tag machen, oder noch kürzer. Dafür kann man alles viel intensiver schauen und langsamer wandern.
Ich habe bereits angefangen. Ich warte immer auf schönes Wetter. Jetzt gab es ein paar schöne, sonnige Tage.
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Wanderung auf dem Rotwein-Wanderweg.
Am 30. März 2009
von Bad Bodendorf bis Altenahr
35 km – 10, 5 Stunden.
Der Rotwein-Wanderweg beginnt in Bad Bodendorf. Ideal ist, wenn man ihn im Herbst geht, etwa in der Zeit der Weinlese, oder wenn die Blätter bunt werden. Aber ein richtiger Wanderer kann zu allen Jahreszeiten gehen, denn jede Jahreszeit in den verschiedenn Landschaften hat ihre Reize. Ich mußte mich etwas gedulden. Zweimal mußte ich den Beginn verschieben, weil es regnerisch und noch kalt war. Am 30. April war es dann soweit. ein „Hoch“ mit wärmeren Temperaturen war angesagt.
Der Weg geht überwiegend durch Weinberge. Manchmal am oberen Rand, wo der Wald beginnt. Wenig richtige Waldwege. Die Wege sind überwiegend geteert. Man geht überwiegend in der Sonne, oder offen. Dafür hat man fast auf der ganzen Tour die beste Aussicht. Es gibt viel Haltepunkte mit Bänken und Schautafeln, die über Landschaft, Sehenswürdigkeiten, Rekultivierungsprogramme und Bodenbeschaffenheit informieren. Aber auch hier müssen Seitentäler überquert werden. Das bedeutet Ab- und Aufstiege. Richtige Wanderer begegneten mir nur zwei. Die anderen Leute waren Spaziergänger aus den Kurorten. Ich bin verhältnismäßig zügig gegangen. Wer mehr „genießen“ will, macht es in Etappen oder geht langsamer. Auch sollte man in die eine oder andere Straussenwirtschaft gehen. Die Zugerbindung ist optimal. -
Gut so will ich es angehen.
Viel Spaß beim Anschauen der Bilder.
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| Ahrtal-Wanderung am 31.3.2009 (Rotweinwanderweg) |
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Der Ahrtalweg.
Am 2. April 2009 zwischen Ahrbrück und Ahrweiler.
7 Stunden, etwa 20 km.
Dieser Wanderweg ist mit dem „A“ ausgezeichnet. Er beginnt an der Mündung der Ahr in den Rhein an der „Goldenen Meile“ zwischen Remagen und Sinzig. Er führt immer an der Ahr entlang und endet in Liers (jedenfalls auf meiner Landkarte). Er ist ein echtes Gegenstück zum Rotweinwanderweg, der über oder durch die Weinberge geht. Ich habe in Ahrbrück angefangen (Anfahrt mit dem Zug). Um 7.45 zog ich los. Es war wieder herrliches Wetter, wolkenlos, aber ziemlich frisch. Ausgangs Altenahr verläßt der Weg Straße und Radweg und geht dem Ahrbogen entlang und die Felsen herum. Die Zufahrtsstrasse hört bei einer Jugendherberge auf und nun sind Fluß und Wanderweg allein. Das ist das Langfigtal. Es ist wirklicher Genuß, dort entlang zu gehen. Der Bogen schließt sich fast zu einem Kreis. Die andere Ahrschleife ist die bei Laach kurz vor Mayschoß. Hier liegen aber auch die Gleise der Bahn. Bei Mayschoß schneidet der Weg eine Schleife ab. Der Weg geht auf die Höhe hinauf zur Zufahrt der Ruine Saffenburg und geht dann hinunter nach Rech. Der Weg bleibt auf dieser Seite der Ahr. Gegenüber Marienthal schlängelt er sich über der Eisenbahn am Hang entlang. Wenn es flacher wird, etwa ab Ahrweiler, ist der Weg dann, meiner Meinung nach, nicht mehr so interessant, besonders wenn er durch Ahrweiler und Bad Neuenahr geht. Ich habe deshalb in Ahrweiler Schluß gemacht. Vielleicht wäre es dann doch spannender und interessanter, von der Ahrmündung her anzufangen. -
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| Ahrtalweg (Fluß) |
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Die Ahrtalbahn.
Ich finde, sie gehört auch zum „Erlebnis Ahrtal“. Zwar gibt es keine neuen Bildmotive (d.h. die Fotos waren bereits einmal in den anderen Sektionen), aber es sieht schöne aus, wenn die roten Waggons des Triebwagenzuges durch die grüne Landschaft fährt. Es ist ein zweifaches Erleben: Wenn man im Zug sitzt, und die Landschaft an sich vorbeiziehen läßt; und wenn man neben den Gleisen steht und den Zug an sich vorbeifahren sieht. Es ließen sich noch mehr Motive suchen. Sie gibt es auch. Ich wollte aber nur festhalten, was ich so beiläufig, beim Wandern oder Radeln, mitbekommen habe. -
Es sind leider nur wenige Bilder.
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| Mit der Eisenbahn im Ahrtal. |
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Wanderung auf dem Eifel-Hauptweg Nr. 11
Sinzig bis Altenahr
am Dienstag, 7.April 2009 – 7.30 bis 17.00 Uhr – 29 km
Das war ein Weg, nicht direkt im Ahrtal, aber parallel dazu und immer wieder mit Einblicken ins Tal. Disese Wanderung hatte einen völlig konträren Karakter. Aufstiege und Abstiege, lange und gerade Waldstrassen (Holzabfurhwege). Vorteil war, dass die Buchen nd Eichen noch kein Laub hatten. So gab es dann doch manchmal Ausblicke durch die Bäume. Ortschaften, umgeben von Wiesen und Felder. Auf den Höhen gab es dann aber auch Ausblicke auf die andere Seite.
Die Beschilderung ist gut. Ich war noch alleine auf der Strecke. Ausnahme: Ein Einzelgänger wie ich. – Sehr interessant wird der Weg im letzten Teil: Steinerberg, Schröck und der Abstieg nach Altenahr.
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| Eifel-Hauptweg Nr.11 Sinzig – Altenahr |
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Mit dem Fahrrad ins Ahrtal.
Am Dienstag, 21. April 2009 von Sinzig bis Hönningen und zurück (dann weiter bis Bonn und Sankt Augustin) – 7 Uhr bis 17.30 Uhr – 100 km.
Das Wetter der letzten Tage war gut. So entschloß ich mich heute, diese Radtour zu unternehmen, um das Projkt „Ahrtal“ abzuschliessen. Bis Sinzig mit dem Zug. Ab 7 Uhr mit dem Fahrrad. Es war kühl. Ich konnte den Anorak und die Handschuhe noch gut gebrauchen. Gut, die Route verläuft in den meisten Abschnitten gleich mit dem Wanderweg „A“. Das heißte, ich habe die Ahr neben mir und ich sehe mir die Höhen von unten an. Ich nahm mir Zeit, stieg immer wieder ab, um Fotos zu machen und wartete gelegentlich länger auf den Zug. Die Natur war schon sehr weit, zum Unterschied von drei Wochen zuvor am 31. März. Die Obstbäume waren alle am Blühen und das Laub der Buchen, Ahorn etc. (nicht der Eichen) waren heraus. Es wurde gegen Mittag sehr warm. Aber es blies doch ein kühles Lüftchen das Tal herauf. Auf der Rückfahrt lief es flott, weil ich bereits alles gesehen hatte und nicht mehr halten brauchte.
Was mich nicht interessierte, war einzig: Einkehren in ein Gasthaus. Ich hatte ja auch immer Butterbrote und Getränke dabei. Mit anderen würde ich es tun. Ja es kann sogar sehr schön werden, wenn man an Ort und Stelle den Ahrwein probiert. Mit nach Hause nehmen (Flasche) schien mir nicht sinnvoll, weil teuer.
So, damit habe ich jetzt das Erlebnisprojekt „Ahrtal“ abgeschlossen. Es gäbe ja noch genug kleinerer Wanderungen oder Radttouren in dieser Gegend zu unternehmen, aber ich verschiebe es auf Einandermal. -
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| Ahrtal-Radwanderung 21.4.2009 |
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